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Meine Reise zu den Purpurreihern

Purpurreiher Ardea purpurea
Purpurreiher Ardea purpurea

Schon letztes Jahr wollte ich unbedingt ans Rheindelta nach Österreich und dort die brütenden Purpurreiher fotografieren. Ich finde, es ist einer der schönsten Reiherarten, die wir haben.


Purpurreiher (Ardea purpurea) sind seltene Brutvögel in Deutschland. Jährlich gibt es nur wenige Brutpaare, vor allem im Süden, und selten kann man sie auch als Durchzügler beobachten. Purpurreiher ähneln Graureihern am ehesten, sind jedoch kleiner, weniger kontrastreich und brauner gefärbt. Den Winter verbringen sie im tropischen Afrika. Sie brüten in Kolonien in ausgedehnten Schilfgürteln (Quelle: NABU)


Ich fahre also sehr füh los und kreuze durch die vielen kleinen Gemeinden, über die wunderschönen kleinen Landstraßen der Schweiz Richtung Österreich. Mein Motto ist: 'der Weg ist das Ziel' und deshalb betrachte ich die Exkursionen wie eine Safari. Im Sommer, wenn das goldgelbe Getreide geerntet wurde, sind die Felder ein wahres Eldorado für Füchse, Greifvögel und und und.....

Auf der Fahr nach Österreich kam mir dauernd ein Fuchs nach dem anderen vor die Linse. Es war beeindruckend und ich musste mich immer wieder loseisen, um weiter zu kommen.


junger Rotfuchs Vulpes vulpes
junger Rotfuchs Vulpes vulpes

Beim Vorbeifahren sah ich ein schönes Exemplar meines Lieblingstiers beim Jagen und hielt hinter einem Maisfeld an, um mich vorsichtig anzupirschen. Fotografierte und dachte....Hmm..was wuselt denn da hinter meinem Motiv, stellte auf den Hintergrund scharf und konnte meinen Augen nicht glauben....noch nier hatte ich so etwas gesehen.



Eine große Wildschweinfamile, in der Jägersprache Rotte genannt, prösentierte sich für eine kurze Weile. Der Kern einer Rotte besteht aus mehreren Bachen (Weibchen) und deren Nachwuchs. Dieses enge Sozialverhalten bietet Schutz und ermöglicht die gemeinsame Aufzucht der Jungtiere (Frischlinge)...es war eine fantastische Begegnung.


Wildschweine (Sus scrofa),
Wildschweine (Sus scrofa),

Eigentlich war mein Ziel, Pirole und Waldohreulen in einem Naturschutzgebiet Nähe Lustenau (A) zu fotografieren. Der Tip kam von Freunden. Leider konnten sich mir keine zeigen, aber egal, es gibt immer Motive.



Der Teichrohrsänger (Acrocephalus scirpaceus) ist einer der unauffälligsten unter den Rohr-sängern. Dafür ist er ein sehr geschickter Halmkletterer, der sich am liebsten in hohen Schilfbeständen aufhält (Quelle: NABU)


Wacholderdrossel Turdus pilaris
Wacholderdrossel Turdus pilaris

Wacholderdrosseln fressen Insekten, Würmer und Schnecken, aber auch die namensgebenden Wacholderbeeren. Dadurch bekommt ihr Fleisch angeblich einen leicht bitteren Geschmack, weshalb die Vögel in Deutschland gerne verzehrt wurden. Aber auch heute noch schießen Jäger in Südeuropa zahlreiche Wacholderdrosseln, die vor allem wegen ihrer Größe beliebt sind. In Deutschland sind sie überwiegend im Westen und Süden regelmäßige Brutvögel (Quelle: NABU)


Nach einer kürzeren Exkursion hieß es dann, zusammenpacken und auf geht's zum eigentlichen Ziel, dem Rheindelta am alten Rhein. Einem Naturschutzgebiet, das wahrlich einzigartig ist. Hier kann sich ein Onithologe austoben. Die Jungvögel der Purpurreiher waren bereits am fliegen und ich hatte tatsächlich Glück, dass noch einige der wunderschönen Tiere im Schilfgürtel zu sehen waren. Die Hitze und das Flimmern der Luft machte das Fotografieren zur Herausforderung. Aber es sind doch ein paar schöne Aufnahmen geworden.



 
 
 

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'Nicht ich suche meine Motive aus, es ist vielmehr so, dass meine Motive mich finden'

Künstler und Photovisionär Radovan Duschek

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© 2018 Radovan Duschek

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